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Heilbronn, 28.10.2016

ILLIG profitiert von starken außereuropäischen Märkten und baut seinen Service weiter aus


Karl Schäuble, Geschäftsführer ILLIG:

ILLIG profitiert von starken außereuropäischen Märkten und baut seinen Service weiter aus

Heilbronn und Düsseldorf, 21. Oktober 2016 – Die K-Messe in Düsseldorf als weltweite Leitmesse ist stets auch Barometer für die aktuelle Wirtschaftslage und die Stimmung in der Kunststoffbranche. Für Karl Schäuble, Geschäftsführer des Heilbronner Thermoformmaschinenherstellers ILLIG, ist dies ein wiederkehrender Anlass zur Rückschau und zum Ausblick in die Zukunft des Thermoformens und der Verpackungstechnik. „Beim Start der K 2013 verzeichneten wir eine steigende Tendenz in der Nachfrage unserer innovativen Maschinentechnologie. Wirtschaftlich hat ILLIG die letzten drei Jahre sehr erfolgreich auf hohem Niveau abschließen können. Dies gilt für unser gesamtes Maschinenprogramm.“ Dies gipfelt im hervorragenden und vielfältigen Auftragseingang der letzten zwölf Monate, dem höchsten in der 70-jährigen Firmengeschichte. Dies führt Schäuble vor allem auf die in den letzten drei Jahren vorgestellten Neuentwicklungen zurück. Diese haben außergewöhnlich gute Resonanz bei den langjährigen Kunden gefunden, insbesondere die IML-T-Technologie. ILLIG geht davon aus, dass das IML-Thermoformen auf nahezu allen Märkten künftig stärker nachgefragt wird. „Hierfür bieten wir unseren Kunden eine Komplettlösung für Verpackungen mit höchsten Dekorationsansprüchen – alles aus einer Hand, alles Marke ILLIG“, so Schäuble.

Starke außereuropäische Märkte

Hinzu kommen die Absatzsteigerungen in den außereuropäischen Märkten sowie eine steigende Nachfrage nach Verpackungsmaschinen wie die HSA-, BSA- und FFS-Linien. Schäuble weiter: „Aufgrund der positiven Entwicklung in den außereuropäischen Märkten haben wir 2015 eine Verkaufsniederlassung in Südamerika installiert und Ende letzten Jahres ein Montagewerk in Indien in Betrieb genommen. Derzeit überarbeiten wir unsere Servicekonzepte in weiteren Märkten. Damit tragen wir einerseits den dortigen Anforderungen Rechnung und stellen aber auch fest, dass sich zahlreiche europäische Kunden mit der Produktion in außereuropäischen Märkten befassen. Insbesondere bei Servicefragen können wir unsere Unterstützung anbieten.“
Deutliche Investitionsschwäche zeigen weiterhin insbesondere die südeuropäischen Länder, da deren Wirtschaft, wenn überhaupt, nur sehr verhalten wachsen dürfte. Ähnliches gilt laut Schäuble auch noch für die osteuropäischen Märkte. Seiner Einschätzung nach dürfte die aktuelle, politisch instabile Situation die Investitionsbereitschaft in dieser Region eher nochmals einschränken.

Die Anforderungen an Verpackungen steigen kontinuierlich

ILLIG liefert heute über 60 Prozent seiner Maschinen und Anlagen in Länder außerhalb von Europa. Kunden in Asien, dem arabischen Raum sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika setzen diese Technologie ein, um den in ihren Ländern steigenden Anforderungen an die Verpackungen gerecht werden zu können. ILLIG beobachtet, dass der Prozesssicherheit und Verfügbarkeit von Produktionsanlagen auch in Regionen außerhalb der klassischen Industrieländer immer mehr Bedeutung beigemessen wird. „Die Qualitäts- und Hygieneanforderungen bei Verpackungen steigen in nahezu allen Regionen ständig. Wirtschaftlich realisieren lässt sich dies nur mit gleichbleibender, reproduzierbar hoher Produktqualität bei zugleich hoher Produktivität“, erklärt Schäuble.

Zukunft des Thermoformens

Mit Blick auf die Zukunft des Thermoformens sieht Schäuble in den kommenden Jahren Entwicklungsschwerpunkte bei dem Ausbau der Automatisierung und dem „sauberen“ Produzieren. „Wir gehen davon aus, dass auch in Zukunft bei hohen Losgrößen und ausgeprägter Automatisierung die Steigerung der Qualitätszeit bei ILLIG-Linien von großer Bedeutung ist. Dies wird sich auch daraus ergeben, dass wir die Geschwindigkeiten im Thermoform- und Stanzprozess weiter steigern werden, da sich die Qualität und Reproduzierbarkeit der Formteile dadurch weiter verbessern lässt.“ Hierbei unterstützt ILLIG die Verarbeiter mit Maschinen und Komplettanlagen fürs Thermoformen, ausgerüstet mit neuartigen Regelungssystemen und insbesondere das bei der letzten K vorgestellte neue Bedienkonzept „ILLIG Intelligent Control Concept“ (ILLIG IC) zur Steigerung von Produktivität, Reproduzierbarkeit, Verfügbarkeit und Bedienkomfort der Thermoformmaschine bzw. einer kompletten Thermoformlinie. Zu dem Ziel der Geschwindigkeitssteigerung tragen auch installierte kameragestützte Qualitätsprüfungssysteme bei, die Informationen über Maschinenstillstände und Fehlfunktionen erfassen. Nahezu 100%-Prüfungen bei den Formteilen ermöglichen umfangreiche Datenanalysen zur Identifizierung von weiteren Einflussgrößen beim Extrudieren oder Thermoformen und zur frühzeitigen Erkennung von Verschleiß oder Fehlfunktionen der Anlagen. Schäuble: „Wir sind überzeugt, dass wir durch Optimierungen bei den sogenannten geplanten Stillstandzeiten die produktive Laufzeit von Thermoformanlagen beträchtlich steigern können.“ ILLIG trägt auch der Tendenz Rechnung, dass die Losgrößen für Packmittel in vielen Bereichen kleiner werden, was kürzere Rüstzeiten verlangt. Nicht unwesentlich sind heute Reinigungsintervalle um den steigenden Hygieneanforderungen Rechnung zu tragen. Hier entwickelt ILLIG Lösungen, damit die Staubentwicklung beim Transport der Folie in der Maschine oder beim Stanzen bzw. der Fett- und Öleintrag vermindert wird.

Wechsel in der Geschäftsführung Technik bei ILLIG

ILLIG hat sich strukturell auch intern weiterentwickelt. Seit dem 01. Oktober 2015 ist Dr. Heinrich Sielemann (50) neuer Geschäftsführer Technik von ILLIG. Er folgt auf Wolfgang Illig (70), der diese Funktion über drei Jahrzehnte lang ausgefüllt hat und seine Erfahrung dem Unternehmen künftig als Beirat zur Verfügung stellt. Kaufmännischer Geschäftsführer bei ILLIG ist weiterhin Karl Schäuble (65). „Heinrich Sielemann bringt durch seine langjährige internationale Managementerfahrung in Mittelstands- und Konzernstrukturen beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe bei ILLIG mit. Zuletzt war Sielemann als Geschäftsführer zweier Tochterunternehmen eines international tätigen Maschinenbauunternehmens zuständig für Füllmaschinen und komplette Fülllinien für die Nahrungsmittelindustrie“, erläutert Schäuble.

ILLIG ist ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungsanlagen und Werkzeugen zum Thermoformen von Kunststoffen und von Lösungen für die Verpackungsindustrie. Das Leistungsspektrum umfasst Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme komplexer Fertigungslinien und Einzelkomponenten. Mit eigenen Niederlassungen und Vertretungen in über 80 Ländern ist ILLIG auf allen Märkten rund um den Erdball vor Ort präsent. Seit 70 Jahren unterstützt das inhabergeführte Unternehmen seine Kunden weltweit als verlässlicher Partner, anspruchsvolle und hochpräzise Formteile aus thermoplastischen Kunststoffen wirtschaftlich herzustellen – mit innovativer Technologie höchster Qualität und umfassendem globalen Service.

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